Die Videospielindustrie hat, was den Umsatz betrifft, der Film- und Musikindustrie den Rang abgelaufen.
Wir sprechen hier also von einem riesigen Markt und damit auch als Arbeitsfeld für Menschen, gerade mit Hinblick auf den Standort und die Entwicklung der Games-Landschaft in Deutschland.
Das Medium beinhaltet dabei zahlreiche Bereiche des kreativen Schaffens. Vom Game-Design, über das Programmieren, bis hin zu Storytelling, Graphic Design oder dem Synchronsprechen.
Es bedarf zahlreicher Gewerke, um ein Spiel zu entwickeln. Davon ausgehend haben wir einen Grundstock an Möglichkeiten des kreativen, künstlerischen und technischen Handwerks zur Hand und können dieses nutzen, um junge Menschen in deren Interessensgebiet abzuholen.
Wir setzen hier auf niedrigschwellige, einfach zugängliche Tools, die es ermöglichen, ohne Vorwissen im Bereich Coding oder Programmiersprache, selbst produktiv zu werden.
Durch diese Programme können wir Verknüpfungen zu anderen künstlerischen Bereichen, wie etwa der Malerei, der Musik, oder dem Geschichten schreiben schaffen.
Besonders wird dieses Modul durch eine thematische Vorgabe bei der Entwicklung. So können die Teilnehmenden Spiele zu einem vorgegebenen Oberthema entwickeln, welches wiederum Anknüpfungspunkte zu anderen Inhalten des Curriculums schafft.
Wir arbeiten vernetzt mit der Games-Klasse der Kunst-Uni Kassel und haben professionelle Spieleentwickler im Team, die hier auch tiefergehende Einblicke in das Arbeitsfeld bieten können.