Junge Menschen sitzen nur noch vorm Bildschirm und lassen sich berieseln?

Wieso aber nicht diese Lebenswelt aufgreifen und das Game in die Wirklichkeit überführen?

Wieso nicht das Spiel von der Konsole auf den Sportplatz bringen, wieso nicht statt Controller in der Hand selbst zum Hauptcharakter werden?

Im Format „Games Get Real“ setzen wir genau bei diesen Fragen an und verwandeln Videospiele in analoge Spiel- und Bewegungsangebote. Dabei verbinden wir medienpädagogische Aspekte mit erlebnispädagogischen und sozialpädagogischen Elementen.

So wird „Mario Party“ im XXL-Format auf den Spielplatz gebracht. Die Turnhalle wird zur „Fortnite“-Arena und mit Schaumstoffbällen, Schere und Papprollen werden Deckungen, Rüstungen oder Waffen gebaut.

Das Format bietet uns die Chance, das hohe kreative Potenzial der Tellnehmenden offenzulegen. Etwas, von dem diese mitunter selbst noch nichts wussten. Zudem setzen wir an der Lebenswelt und den Interessen der Kinder und Jugendlichen an und verbinden diese mit Sport-, Kunst- und Kreativbereichen.

Das Format ist aber nicht auf junge Menschen beschränkt. So durften wir bereits mit Fachkräften aus der Bibliotheksarbeit Spiele erstellen, mit pädagogischem Fachpersonal aus der Jugendarbeit analoge Shooter umsetzen, oder mit Eltern Videospielsequenzen neu einsprechen.