Wir sind in erster Linie leidenschaftliche Gamer und GamerInnen.

Wir tauchen gerne in andere Welten ab, wachsen an Herausforderungen, Scheitern und Starten erneut.Wir verlieren uns in spannenden Geschichten, schalten im Solomodus ab oder erleben mit anderen Menschen zusammen witzige Momente.

Videospiele, aber auch Brettspiele, verstehen wir, als das, was sie sind: ein Kulturgut.Sie vereinen kreatives Storytelling, faszinierendes Art- und Sounddesign mit technischer Raffinesse und anspruchsvollen Weltenbau.

Games sind fester Bestandteil unserer Gesellschaft und Spiegelbild eben dieser und der Zeit, in der sie entstehen.

Desweiteren sind wir nicht weniger leidenschaftlich Pädagogen und Pädagoginnen.

Wir lieben es Formate, Workshops oder Angebote mit und für junge Menschen zu entwickeln und umzusetzen.

Dabei können wir auf jahrelange Erfahrung zurückblicken und lernen doch immer wieder dazu. Vom Sport, über Tanzen oder Graffiti bis zu Politik oder sozialem Kompetenztraining – es gibt kaum Bereiche, in denen wir nicht schon einmal aktiv sein durften.

Immer stärker dürfen wir diese Erfahrungen auch an andere Fachkräfte, Eltern und Interessierte weitergeben.

Mit dem Programm „Pixelherz“ verbinden wir diese beiden Sphären unseres Schaffens miteinander.

Wir holen Kinder und Jugendliche da ab wo sie sich bereits aufhalten – im Spiel und in digitalen Welten.

Dabei geht es uns nicht darum sie weiter vor Bildschirme zu bringen, sondern vielmehr darum sie in das Schaffen, an Stelle des reinen Konsums zu bewegen.

Das eigene Lieblingsspiel in das echte Leben bringen und „nachbauen“, ein eigenes Videospiel entwickeln, sich mit Themen aus Politik, Gesellschaft oder Geschichte spielerisch beschäftigen, aber auch Spieletests erstellen oder selbst Turniere organisieren, können solche Formate sein.

Die dahinter liegende Faszination und das Interesse am Medium verbindet unterschiedliche Gruppen, schafft Spielraum für Kreativität, und kann mitunter auch eine berufliche Perspektive darstellen.

Auf jeden Fall aber, ermöglicht sie, in zahlreichen Bereichen, eine lebensweltnahe Kompetenzvermittlung.

Wir agieren vernetzt im gesamten Bundesgebiet, sind Teil der Gesellschaft für Medien und Kommunikationswissenschaft, und sind immer an neuen Formaten, Weiterbildungen oder Austausch interessiert.

So halten wir uns auf dem aktuellen Stand hinsichtlich Trends, Herausforderungen und Potentialen.

Wir wissen um die Sorgen, Bedenken und Risiken bei Eltern, aber auch Fachkräften der Jugendarbeit. Hier können wir Vermittler sein und diese Fragen in Workshops, Elternabenden oder Fortbildungen aufgreifen und thematisieren.

In der Vergangenheit durften wir hier bereits spannende und fruchtbare Projekte realisieren und möchten dies auch gerne weiterhin.

Es ist uns bewusst, dass es nicht darum geht, nur noch mit digitalen Tools oder Spielen pädagogisch zu arbeiten.

Auch uns erfreut es, wenn wir Kinder und Jugendliche spielen und toben sehen, wenn sie sich künstlerisch betätigen oder einfach nur ihre Umgebung bewusst wahrnehmen.

Wir verstehen digitale und analoge Spiele hier nicht als Must-have, sondern als zeitgemäße Erweiterung des pädagogischen Rüstzeugs.

Hessens Pixelherz schlägt in Kassel